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"Glasunow ist als eine musikalische Urkraft geboren und sofort als junger Samson in die Arena gesprungen"
Stassow, Musikkritiker

Einige Uraufführungen:
• Mit elf Jahren begann Glasunow zu komponieren. Nur fünfzehnjährig schrieb er schon seine l. Symphonie, die er mit sechzehn Jahren vollendete. Balakirew dirigierte am 29. März 1882 im großen Saal der Petersburger Philharmonie ihre Aufsehen erregende Uraufführung. 
Als das begeisterte Publikum den Autor herausrief, erschien auf dem Podium zur allgemeinen Überraschung ein Gymnasiast in Schüler-Uniform.
• Im November des gleichen Jahres 1882 wurde ebenfalls bereits das l. Streichquartett von Glasunow uraufgeführt und fand ähnliche  Bewunderung.
• 1884 ließ der greise Franz Liszt zum 25. Bestehen des "Allgemeinen Deutschen Musikvereins" Glasunows 1. Symphonie in Weimar aufführen, zeichnete den noch nicht neunzehnjährigen jungen Russen in jeder Weise aus und prophezeite: "Von diesem Komponisten wird die ganze Welt sprechen".
• 1898, Mariinsky-Theater, St. Petersburg 
Uraufführung des Balletts "Raymonda" in drei Akten (vier Bildern) in der Choreographie von Marius Petipa zur Musik von Alexander Glaunow und mit den Bühnenbildern von Orest Allegri, Konstantin Iwanow und Pjotr Lambin.
 
 
Anna Pawlowa in den "Jahreszeiten"
 
Anna Pawlowa in
"Jahreszeiten"
 
Pierina Legnani, Sergei Legat, Raymonda
 
Pierina Legnani und Sergei Legat, 
die Uraufführung von "Raymonda", 1898
 

 

 

 

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Seit der Uraufführung seiner drei großen Ballette "Raymonda", "Ruses d Àmour" 
("Liebeslist"), und die "Jahreszeiten" 1898 und 1900 in der Choreographie von Marius Petipa haben diese Ballette zahlreiche choreographischen Gestaltungen erfahren.

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1893 orchestrierte Glasunow einige Klavierstücke von Chopin und nannte die Suite "Chopiniana" ("Les Sylphides"). Die Musik regte den jungen Choreographen Michail Fokin dazu an, sie zu choreographieren. Er schuf das Ballett "Chopiniana". 1907 wurde das Ballet in St. Petersburg uraufgeführt und enthusiastisch aufgenommen.

• Das Violinkonzert, op. 82, mit Auer als Solisten unter Leitung Glasunows, wurde 1905 uraufgeführt.

 

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