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Wichtige Daten aus seinem Leben
 

1865   
 
  Am 29. Juli (10. August) in St. Petersburg in der Familie eines bekannten Buchverlegers geboren. Seinen ersten Musikunterricht erhält er von der Mutter.
 
1879   übernimmt der berühmte russische Komponist N.A. Rimsky-Korsakow seine musikalische Ausbildung.
 
1882   schreibt seine 1. Sinfonie, die am 17.03.  1882 unter der Leitung von M. Balakirew uraufgeführt wird. Der Erfolg dieser Sinfonie bestimmt den weiteren Lebensweg des 16-Jährigen. Lernt bei der Uraufführung den einflussreichen Kaufmann und Mäzen M. P. Belaieff kennen.
 
1884   reist gemeinsam mit M. P. Belaieff durch Deutschland, Frankreich und Spanien. Die Begeisterung für Glasunows Musik veranlasst Belaieff einen Verlag zu gründen, um Glasunows Werke zu veröffentlichen. (Mit der Zeit nimmt er auch andere, später berühmt gewordene Komponisten, in seinen Verlag auf: N. Rimsky-Korsakow, A. Borodin, A. Liadow, M. Moussorgsky, A. Skriabin und andere).
 
1887   beendet und orchestriert nach dem Tod von A. Borodin (gemeinsam mit N. Rimsky-Korsakow) Borodins Oper "Fürst Igor". Widmet ihm die früher entstandene sinfonische Dichtung "Stenka Rasin".
 
1888   beteiligt sich an russischen Sinfoniekonzerten, die während der Weltausstellung in Paris stattfinden.
 
1893-1894   schreibt eine Reihe Musikwerke mit Tanzcharakter, Walzer und die Orchestersuite "Scenes de Ballet". Erste Vorboten für Glasunows Hinwendung zum Ballett.
 
1895   erhält den Auftrag, eine Kantate zur Krönung des letzten russischen Zaren, Nikolai des II, zu komponieren. Wird am 14. Mai 1896 im Saal "Granowitaja Palata" im Kreml aufgeführt.
 
1896   Vertrag mit der Kaiserlichen Theaterdirektion das Ballett "Raymonda" zu komponieren. Dirigiert von nun an regelmäßig Konzerte.
 
1899   schreibt  Musik zum Ballett-Einakter nach der Choreography von M. Petipa "Les Saisons" (Die Jahreszeiten). Im November an das Petersburger Konservatorium als Professor berufen.
 
1905   Wahl zum Rektor des Petersburger Konservatorium. Behält diesen Posten bis zum Tode.
 
1906   beendet die 8. Sinfonie - seine letzte. Die 9. Sinfonie wird von G. Judin vollendet.
 
1907   25-jähriges Jubiläum seines Schaffens  wird groß gefeiert.  Ernennung zum Ehren-Doktor der Universitäten von Cambridge und Oxford. Unternimmt eine große Konzertreise nach Europa und nimmt an russischen Konzerten teil, die von S. Diagilew veranstaltet  werden.
 
1912-1913   schreibt Musik für die dramatischen Schauspiele "Maskenball" von M. Lermontow in der Inszenierung von W. Meyerhold und "König der Juden" nach dem Text vom Großfürsten Konstantin (K.R.).
 
1922   40-jähriges Jubiläum seiner künstlerischen Tätigkeit  in der Sowjet Union gefeiert.  Ihm zu Ehren wird der Konzertsaal des Petrograder Konservatoriums nach ihm  benannt. Erhält  den Titel "Volkskünstler der Republik".
 
1928   reist nach Wien, nimmt teil in der Jury des Internationalen Franz-Schubert-Wettbewerbes. Kehrt nicht mehr nach Russland zurück. Lässt sich im Herbst in Paris nieder.
 
1929-1930   unternimmt eine große Tournee nach Spanien, Portugal, England und die USA. Es entsteht "Das siebte Quartett".
 
1931   schreibt seine "Konzert-Ballade für Cello und Orchester" (Pablo Casals gewidmet).
 
1935   schreibt "Fantaisie pour l'orgue" (Fantasie für Orgel), Marcel Dupre gewidmet.
 
1936   stirbt am 21. März in Paris und wird am 23. März auf dem Neuen Friedhof in Neuilly/Seine beigesetzt.
 
1972   werden seine sterblichen Überreste nach St. Petersburg (damals Leningrad) überführt und auf dem Gedächtnis-Friedhof, der Nekropole des Alexander-Newski-Klosters beigesetzt.

 

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