Primary links

  • Stiftung
    • Geschichte
    • Satzung
    • Stiftungszweck
    • Struktur
    • Vorstand
  • Komponist
    • Biographie
    • Werdegang
    • Urauffürungen
    • Zum Werk
    • Werkverzeichnis
    • Bearbeitungen
  • Aufführungen
  • News
  • Publikationen
    • Bibliographie
    • Einige CDs
    • Best of Glasunow
    • Best about Glasunow
  • Archiv
    • Verzeichnis
    • Russische Emigration
  • Unterstützungsprogramm
    • Auszeichnungen-Stipendien
  • Familie
    • Ehefrau
      • Die Ikone des Hl. Nikolaus
    • Tochter
      • "E.Glasunow und die Kritiker"
      • Nachruf
    • Schwiegersohn
      • Werke
  • Impressum
  • Kontakt
Öffnen Sie die Mediathek

 

Olga Nikolaewna Glasunow, geb. Gromyko, wurde am 7. Nov. (23. Okt.) 1888 in Saratow geboren. Vom Beruf ist sie Malerin. Im Juni 1922 wird sie heimlich mit dem berühmten russischen Komponisten Alexander Konstantinowitsch Glasunow kirchlich getraut. Lange Zeit verschweigen beide ihren Bekannten und Verwandten die Tatsache ihres Zusammenlebens. Der Grund der Verschwiegenheit, ist der Wusch der Eheleute, die UdSSR zu verlassen. Ein Wunsch, der  1928 in Erfüllung geht.
Nach dem Tode ihres Mannes (1936) in Paris entscheidet sich Olga Nikolaewna für den Weg der geistigen Vorbereitung, um ein Klostergelübde abzulegen. Sie spendet viel Geld an Kirchen und Altersheime, an notleidende Menschen. Im November 1950 bekommet sie diese Weihe von dem Mitropolit Wladimir (Tichonitskij) erteilt, und Olga Nikolaewna wird, ohne das es jemand erfährt, eine weltliche Nonne. 
1960 pilgert sie nach Jerusalem und bleibt dort "bis zum Ende ihres irdischen Lebens". Sie legt dort das offizielle Klostergelübde ab. Die letzten Jahre ihres Lebens verbringt  sie in einer winzigen Zelle unweit der Grabeskirche. Kurz vor ihrem Tod empfängt sie die Schemaweihe und nimmt in Erinnerung an ihren verstorbenen Mann den Namen Alexadra an.
 
 
Olga Nikolaewna Glasunow
 
Olga Nikolaewna Glasunow
 
Schema-Nonne Alexandra (Glasunow)
 
Schema-Nonne Alexandra (Glasunow)
 

 Am 22. August 1968 starb Schemanonne Alexandra in den Armen ihrer aus München herbeigeeilten Tochter Elena. Der Leiter der Russischen Orthodoxen Mission in Jerusalem lehnte Elenas Bitte ab, die Mutter auf dem kleinen Gethsemane Klosterfriehof der Maria Magdalena Kirche beizusetzen. Sie findet ihre letzte Ruhestätte auf dem griechischen Friedhof.

Im August 1977 kam aus Jerusalem die erste alarmierende Nachricht, dass das weiße Marmorgrabkreuz zerstört wurde und, dass der ganze Friedhof zu einer Müllhalde verkomme. Die Nonnen berichteten, dass der Patriarch, der Eigentümer des Friedhofgrundsückes, keine weiteren Beerdigungen mehr gestatte, und, dass "Geruchte kursieren", wonach das Friedhofareal zur Bebauung freigegen werde.

Zwei Mal ließ Elena das zerstörte Grabkreuz und die Grabumrandung wiederherstellen, doch die Zerstörung wiederholte sich aufs neue. Aus dem Patriarchat kam "der Rat", die Schemanonne an einem entsprechenden Ort umzubetten.

Am 9. Mai 2000 (am Tag "Radoniza" - wenn aller Toten gedacht wird) wurden die sterblichen Überreste der Schemanonne Alexandra, dem letzten Willen der Tochter entsprechend, in das Grabgewölbe der griechischen Prinzessin Alice von Battenberg im Gethsemane Frauenkloster gebracht. Am nächsten Tag am Abend hielt Erzbischof Mark von Berlin und Deutschland eine feirliche Totenmesse. Unter Totengeläut im Beisein der Äbtissin Elisaweta, Nonnen und des Vorsitzenden der Glasunow-Stiftung  wurde  der Sarg der Erde des Maria-Magdalina Klosterfiedhofs übergeben. In wenigen Metern Entfernung befindet sich das Grab des Vorsitzenden der Orthodoxen Palästina Gesellschaft, des Generals Chripunov, der am 12. November 1961 der Schemanonne Alexandra schrieb:

"...riesige Freude und großen seelischen Trost haben Sie durch Ihr kostbares Geschenk der Orthodoxen Palästina Gesellschaft bereitet, indem Sie der Alexander Nevski Kirche auf den "Ausgrabungen" die wunderbare Altarikone von herrlicher alter Malerei schenkten... Möge der Allmächtige Sie für Ihren Eifer und Fleis den Namen Ihres Gatten zu verewigen, des so berühmten nicht nur in Russland, sondern in der ganzen Musikwelt, des seligen Diener Gottes Alexander, belohnen... Der Name des seligen Diener Gottes Alexander wird in das "Synodik" eingetrage und bei jedem Gottesdienst in unserer Kirche gelesen".  

 

  • Русский Русский