Sheremetjew Palais in St. Petersburg an der Moika (Museum für Musik, in dem der Glasunow-Nachlaß untergebracht ist)
Dem Scheremetjew Palais wurden übergeben - vollständige Einrichtung der Pariser Glasunow-Wohnung, Haushaltsgegenstände und persönliche Sachen des Komponisten.
Zum Beispiel:
Bechstein Flügel
Schreibtisch (Original Louis XV.)
Esszimmergarnitur (Empire)
Reisekoffer (mit Fracks, Hemden, Halstüchern von Alexander Konstantinowitsch)
Dirigentenstäbe
Rauchpfeifen, Zigarren, Brillen
Im Münchner Archiv aufbewahrten Briefe, Postkarten und Telegramme:
Metner, Nikolaj Karlowitsch, Komponist und Pianist (16 St.)
Siloti, Alexander Iljitsch, Dirigent und Pianist (6 St.)
Winkler, Alexander Adolfowitsch, Komponist und Pianist (58 St.)
Tscherepnin, Nikolaj Nikolajewitsch, Komponist und Dirigent (16 St.)
Steinberg, Maximilian Oseewitsch, Komponist und Pädagoge (37 St.)
Withol, Iosif Iwanowitsch, Lettischer Komponist und Pädagoge (10 St.)
Wladimir und Andrej Rimski-Korsakoff (Söhne des Komponisten (9 St.)
Glasunows Briefwechsel mit früheren Pädagogen des Leningrader Konservatoriums. Die meisten verließen später ihre Heimat und gingen ins Ausland:
Prof. Kochanowski P.I., polnischer Geiger und Lehrer am Warschauer Konservatorium
Prof. Kedrow N.N.
Prof. Leschetizkaja Teresa F.
Komponist, Prof. Zhitomirski Alexander Matweewitsch
Briefwechsel mit ausländischen Musikern:
Italienischer Dirigent Victor de Sabata (22 Briefe)
Französischer Komponist und Organist Marcel Dupre (24 Briefe)
Gerda Busoni, Ehefrau des italienischen Komponisten, Pianisten und Dirigenten Ferucco Busoni (14 Briefe)
Dänischer Saxophonist Sigurd Rascher (24 Briefe). A.K. Glasunow hat ihm sein "Saxophonkonzert" gewidmet.
Das Adressen-Büchlein, welches Glasunow zum 5O. Jubiläum seiner Tätigkeit bekommen hatte, ist von besonderem Interesse. In dieses Buch haben sich viele berühmte Persönlichkeiten eingetragen, z.B.:
Bruno Walter
Otto Klemperer
Wilhelm Furtwängler
Fedor Schaljapin
Sergej Prokofieff
Sergej Rachmaninoff
Prinzessin Elena von Altenburg
Großfürst Andrej Wladimirowitsch
Umfangreiche Korrespondenz (96 Briefe) mit Herrn und Fr. Julian Dawidowitsch Gnese, dem Hausmeister Ehepaar seiner Leningrader Wohnung und Personen seines Vertrauens.
Etwa 7O Telegramme, die Glasunow zu Lebzeiten erhalten hat.
Briefe, Telegramme und Postkarten nicht nur von Exil- Musikverbänden und Institutionen, sondern auch von politischen und sozialen Einrichtungen.
Dokumente und eine umfangreiche Korrespondenz mit Beliaeff-Verlag in Leipzig.
Die UdSSR versuchte Ende der 20-ger Anfang der 30-ger Jahre, den von Mitrofan Beliaeff Ende des 19. Jahrhunderts in Deutschland gegründeten Musikverlag, der nach der Revolution einem Stiftungsrat unterstellt wurde (A.K. Glasunow war Ratsmitglied), an sich zu reißen.
Beileidstelegramme und Kondolenzbriefe zum Tod von A.K. Glasunow:
I.Withol
M. Steinberg
Victor de Sabata
Sergej Rachmaninoff
Natan Milstein
Nikolaj Medtner
Nikolaj Mjaskowski
Sergej Prokofieff
S. Kusewitzki
A. Gretschaninow
A. Siloti
Auf 27 Seiten des Kondolenzbuches haben sich Trauergäste eingetragen, die der Beisetzungszeremonie beigewohnt haben. Unter ihnen wären folgende Namen zu erwähnen:
Medea Figner
Admiral Kedrow
Graf de Seusor
Fürst Pötr Trubetzkoj
Gräfin Elisaveta Schuwalowa
Fürst Dolgorukow
Sergej Zharow
Pötr Miljukow
Fürst Wjasemski
Baron de Montaniaque
Marcel Dupre`
Eugen Bigou
Olga Nizhinskaja
Aleksandr und Albert Benua
Nadezhda Plewitzkaja
Teffi
Sergej Lifar
Wera Nemtschinowa.
Manuskripte von Musikstücken:
"Idylle" für Klavier (datiert: Gatschino, 30. Juni 1926)
"Poeme Epique" der Pariser Akademie der Schönen Künste gewidmet (datiert: angefangen 31. Dez. 1933, beendet 3. Feb. 1934)
"Quartett Nr. 7" (Streicher), Überschriften in Französisch, Monatsnamen und Widmung in Russisch:
I. Erinnerungen an die Vergangenheit, 12. Februar. 1930
II. Frühlingshauch, 11.5. 1930, Paris
III. Im Zauberwald, 30. 5. 1930, Paris
IV. Russisches Fest, 1. Juli 1930, Paris. Gewidmet dem geliebten Töchterchen, Lenotschka, zur Erinnerung an unsere Ozeanüberquerung von Amerika nach Europa an Bord des Schiffes Rochambeau, wo dieses Werk umgeschrieben wurde, 14. Juni 1931, Berlin.
"Quartett für 4 Saxophone" 2. Manuskript
"Elegie zum Andenken an Beliaeff"
Folgende Dokumente:
177 Briefe und Postkarten von A.K. Glasunow an seine Tochter und etwa 5OO Briefe von Olga Nikolaewna an sie.